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Saxifraga sponhemica

Detaillierte Bibliographie: Griesselich (1829)

L. Griesselich (1829): Reihe von Pflanzen-Gattungen und Arten, deren Recht als solche nicht begründet ist. [Fortsetzung]
In: Magazin für Pharmacie und die dahin einschlagenden Wissenschaften, Siebenter Jahrgang, Sieben und zwanzigster Band [Heft 1] [Jg. 7, vol. 27:1], pp. 3–30. — Heidelberg: C. F. Winter.

p. 15: «11) Saxifraga confusa — sponhemica. In jener oben bei Spergula genannten Abhandlung von Lejeune etc. melden die Verfasser, dass die Saxifr. confusa der Revue de la Flore de Spa mit S. sonhemica Gmel. sey, was ich hierher setze, da jene Abhandlung, besonders abgedruckt, aus den Bijdragen tot de Natuurkundige Wetenschappen te Amsterdam, wenig in Umlauf gekommen zu seyn scheint. Es zieht sich also diese Pflanze aus dem Thal der Nahe, durch die Moselgebirge, und das Luxemburgische in die Ardennen. Der Name ‹confusa› ist insoferne passend, als er eine grosse Wahrheit sagt. Koch hat sich über die sponhemica und condensata schon 1819 in der bot. Zeitung ausgesprochen; es ist S. Sternbergi, welche von einigen auch zu decipiens Ehrh. oder auch zur hypnoides Smith gerechnet wird, wovon sie wieder andere trennen. Hiernach ist also meine Angabe im September-Hefte näher zu bestimmen. — Uebrigens muss ich bekennen, dass ich die Acten über die Saxifragen keineswegs nur im mindesten für geschlossen halten kann, am wenigsten [p. 16] über die S. hypnoides, palmata Ehrh., Sternbergi, decipiens und Consorten; es fragt sich, ob hier nicht Alters- und die mancherlei Standorts-Verschiedenheiten mit in Anschlag kommen. [...]»

Nota: Der erste Teil dieser Abhandlung erschien im April-Heft (Band XXVI.4) ab p. 5.
Zur Heftzählung siehe den Seitenfuss p. 17.

Auf diesen Literaturbeleg hat G.-H. Berend (Mainz) hingewiesen. [CNS 2019-10-07]


Kursivierung wie im Original.

Vollständige Bibliographie zu S. sponhemica: chronologischalphabetisch nach Autor
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