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Saxifraga sponhemica

Detaillierte Bibliographie: Haussknecht (1901)

Heinrich Carl Haussknecht (1901): Ein Beitrag zur Flora des Fichtelgebirges.
In: Mitteilungen des Thüringischen Botanischen Vereins, Neue Folge, XVI. Heft, 123–139. — Weimar: Thüringischer botanischer Verein.

p. 131: «[...]
S. decipiens Ehrh. am Abhange der Ruine Grünstein, nur noch spärlich vorhanden und sicher hier nur angepflanzt.
S. hypnoides L. überzieht den steilen Ostabhang der Ruine Amt­stein dicht hinter der Mühle in großen Rasen, und zwar in jener Form, in welcher sie meist in den botanischen Gärten und noch am Longemer in den Vogesen vorkommt, wo sie von Mougeot ange­pflanzt worden ist. Sie entspricht ziemlich der S. hypnoides β. deficiens de Pouzols Fl. Gard. I, 391, bei welcher die Axillarknospen fast vollständig fehlen. In unseren Mitth., N. F., III & IV, S, 73 bis 80 (1893) habe ich die Beziehungen von S. decipiens, sponhemica und hypnoides besprochen und habe letztere, trotz der großen Ver­schiedenheit in den extremen Formen, als eine westeuropäische Rasse der S. caespitosa L. (s. lat.) aufgefasst. Damals war ich mir über die Art und Weise ihres Vorkommens bei Amtstein nicht klar; jetzt kann ich sie nur für ursprünglich angepflanzt halten. — Prantl Exk. Fl. führt S. decipiens a) vulgaris bei Amtstein und Gefrees, b) quinquefida bei Stain an; letzterer Name ist mit Stein und Amtstein identisch, nur unrichtig geschrieben; seine Beschreibung der letzteren bezieht sich nur auf die rheinische S. sponhemica Gmel.
[...]»
Kursivierung wie im Original.

Vollständige Bibliographie zu S. sponhemica: chronologischalphabetisch nach Autor
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