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nach oben Familie & Leben Ausbildung & Beruf Botanik Mitgliedschaften Würdigung Herbarbelege Quellen & Literatur Josefine KablikStandard-Abbr.: Kablík.geb. 09. März 1787 in Hohenelbe gest. 21. Juli 1863 in Hohenelbe belegte Namensformen der Person: ‹Josefina Kablíková› Apothekersgatting und Botanikerin. Familie und privates Leben Tochter des Papierfabrikanten David Ettel, 1806 Heirat mit dem Apotheker Adalbert Kablik († 1.IX.1853), der 1817 die erste Chemifabrik in Prag gründete, die er bis 1823 leitete. Skofitz [1860: 2.] behauptet, Josefine sei die ganze Zeit in Hohenelbe geblieben. Kablik [1860: 62.], ihr Neffe, berichtigt diese Aussage: «Frau Kablik verblieb nämlich nicht in Hohenelbe, wie es Seite 3 heisst, als ihr Gemahl im Jahre 1819 nach Prag zog, um die erste chemische Fabrik zu gründen, sondern sie begab sich zugleich mit demselben in die Hauptstadt, wo sie in den Jahren 1822 und 1823 einen wissenschaftlichen Unterricht in der Botanik durch Dr. W. Mann erhielt und im Herbste des letzteren Jahres nach Hohenelbe zurückgekehrt, ihre botanischen Excursionen sowohl in der Umgebung, als auch im Hochgebirge allein unternahm.»Orte mit Bezug zur Person
Ausbildung und Beruf (Schule, Studium etc.) «Frau Apotheker Kablik in Hohenelbe» Flora 24 (2): 765. 1841.Botanik Während vieler Jahre begleitete sie der Apotheker Anton (auch Antonín) Fierlinger beim Botanisieren. [Sekera (1868): 122.] Fierlinger war seit 1837 in der Apotheke in Hohenelbe tätig. [Ornithologische Monatsberichte 25 (1917): 139, ganz unten.]Kablik lieferte 1847 415 Arten in 4.523 Exemplaren bei der Opiz’schen Tauschanstalt in Prag ein. [https://www.biodiversitylibrary.org/page/34029066.] Insgesamt in den Jahren 1827 bis 1847 48.299 Exemplare! Weitere ca. 50.000 Exemplare verschenkte sie während dieses Zeitraumes direkt. [Pluskal 1849: 9.] Pluskal [1849: 12.] führt 24 durchweg bekannte und bedeutende Personen auf, mit denen sie tauschte. Kabliks Herbar war eine der reichhaltigsten ganz Böhmens. [Skofitz (1860): 5.] Mitgliedschaften in der Datenbank erfasst und verlinkt:• Botanischer Tauschverein in Wien Nachgewiesen 1852 bis 1855. • Pflanzen-Tausch-Anstalt in Prag«Bereits 1825 war sie der Opizischen Tauschanstalt beigetreten, dessen eifriges Mitglied sie bis zu ihrem Lebensende war.» Gesellschaft Isis «Madame Josefine Kablik, Ehrenmitglied der Gesellschaft Isis» [https://www.biodiversitylibrary.org/page/59341639.] Botanische Gesellschaft in Regensburg 1841 Mitglied, 1851: «Frau Josephine Kablik in Hohenelbe, Ehrenmitglied der botanischen Gesellschaft in Regensburg &c.» [Lotos 1 (1851): [97].] Naturhistorischer Verein ‹Lotos› Prag Aufnahme 1851 als «stiftendes Mitglied». [Lotos 1 (1851): [97].] [https://www.biodiversitylibrary.org/page/28597048.] Zoologisch-Botanischer Verein in Wien Am 5. Mai 1852 ist Kablik in den Zoologisch-Botanischen Verein in Wien eingetreten. Sie wird als «Apothekerin» genannt, was aber nicht stimmt, denn sie war Apothekenbesitzerin. [https://www.biodiversitylibrary.org/page/16366493.] Würdigung und Wirkung Acer Kablikianum Opiz*Kablikia minima Opiz* (1839 in Ökonom. techn. Flora Böhmens II., 2: 215–218; = Primula minima) [https://www.biodiversitylibrary.org/page/10412474.] Lycopodium Kablikianum Tsch.* Lysimachia Kablikiana Opiz* Marchantia Kablikiana Corda* Petasites Kablikianus Tausch* [https://www.biodiversitylibrary.org/page/10412474.] Polytrichum Kablikianum Mann* [Sitzungsberichte des Deutschen Naturwissenschaftlich-Medicinischen Vereines für Böhmen "Lotos" in Prag v.47-48 1899-1900 BHL https://www.biodiversitylibrary.org/page/14334125] * erwähnt in Pluskal (1849: 8–9.). Palaeoniscus Kablikae Geinitz [Protolog 1860?: https://www.biodiversitylibrary.org/page/34776507; nochmals beschrieben: https://www.biodiversitylibrary.org/page/14892358.] Rhizolites Kablikae (Plantae) [Geinitz (1863: 528–530 & Taf. VII.] Josefine Kablikstiftung für arme Schüler und Schülerinnen. [https://www.biodiversitylibrary.org/page/10412475.] Abbildungen
Abb. 0: Portrait Josefine Kablik (1860). [Ausschnitt aus Quelle: Oester. Bot. Z. 10 (1860); Urheber: Ed. Kaiser (Lithograph); Public Domain] Anmerkungen Alternative HUH-Id.: 14485.Hier wird die deutsche Namensform erfasst, weil auf sämtlichen gesichteten handschriftlichen Scheden «Josfine Kablik» geschrieben steht, vermutlich von Kablik selbst. Autor dieses Biogramms: Christof Nikolaus SchröderQuellen in chronologischer Sortierung Pluskal (1849): Biographie der berühmten, jetzt lebenden Pflanzenforscherin Oesterreichs, Frau Josefine Kablik. ♦ S[kofitz] (1860): Gallerie österreichischer Botaniker: II. Josephine Kablik. — Oesterr. Bot. Z. 10: [1]–6. ♦ Anonymus (1863): «Kablik, Josephine». — BLKÖ 10: 342. ♦ Maiwald (1904): Geschichte der Botanik in Böhmen, 154–155. ♦ Anonymus (1962): «Kablik, Josephine; geb. Ettel (1787-1863), Botanikerin». — ÖBL 3: 163. ♦ Ilg (2012): Josephine Kablik (1787–1863). — Hoppea 73: 7–26. ♦ Scheda HEID 742806.![]() Die originären Texte dieses Biogramms sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Bezüglich anderer Elemente (z.B. Bilder) können andere Regelungen gelten, die möglicherweise Rechte Dritter betreffen.
Datensatz erzeugt: 2026-06-19 15:23:31 • letzte Änderung: 2026-06-19 15:23:31
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