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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() nach oben Familie & Leben Ausbildung & Beruf Botanik Mitgliedschaften Würdigung Herbarbelege Quellen & Literatur Carl von Hepperger zu Tirschtenberg und Hoffensthalgeb. 20. Februar 1833 in Bozen gest. 18. Januar 1905 in Bozen belegte Namensformen der Person: ‹C. v. Hepperger› ![]() ![]() Österreichisch-tirolischer Jurist, Politiker und Amateur-Botaniker. Familie und privates Leben C. v. Hepperger war mit Antonie Welponer verheiratet. Sie hatten drei Söhne: Karl jun. (28.VII.1868–7.II.1926), Paul (9.IX.1870–18.XI.1925) und Peter (1874–28.I.1943) [Überegger 2002: VIII.]Über Jahrzehnte war C. v. Hepperger Mitglied des Gemeinderates in Bozen, wo er 1851 den Antrag zur Gründung der ersten Sparkasse einbrachte. «Die weniger begüterten und arbeitenden Bürger sollten in guten Zeiten zum Sparen angehalten werden, um in schlechteren Zeiten über finanzielle Reserven verfügen zu können.» 1854 wurde diese gegründet. Sie besteht bis heute unter dem Namen Südtiroler Sparkasse. Nach diesem Vorbild wurden in Südtirol weitere sechs Sparkassen gegrüdnet. [Südtiroler Sparkasse 2015.] Hepperger war der erste Direktor der Südtiroler Sparkasse. [Dolomiten, 17.XI.1979: 3; Journal, 2020-06: 11.] Von 1889 bis zu seinem Tod war er Vizebürgermeister der Stadt Bozen und Stellvertreter des Tiroler Landeshauptmanns, und von 1873 bis zu seinem Tod gehörte er als liberaler Abgeordneter dem Tiroler Landtag an. V. Hepperger war viele Jahre Präsident der Advokatenkammer in Bozen. [Überegger 2002: VI.] Orte mit Bezug zur Person
Ausbildung und Beruf (Schule, Studium etc.) Dr. jur., Anwalt in Bozen. [Dalla Torre & Sarnthein 1900.]Botanik 1862 ist v. Hepperger im Verzeichnis der in Oesterreich lebenden Botaniker aufgeführt. [Anonymus 1862: 398.]1906 schenkten die Erben das Herbarium Heppbergers, das nur Tirolensien enthielt, dem Museum in Bozen. [Bozner Nachrichten, Nr. 254, 7. November 1906, 3.] Mitgliedschaften in der Datenbank erfasst und verlinkt:• Botanischer Tauschverein in Wien weitere Mitgliedschaften: Botanischer Tauschverein in Wien Es sind Belege von C. v. Hepperger mit dem Stempel des Botanischen Tauschvereins in Wien nachgewiesen (z.B. GJO 0052736 von 1863), Skofitz [1859: 59.] nennt ihn aber nicht in der Mitgliederliste. 1862 ist erstmals eine ausgehende Pflanzensendung an v. Hepperger nachgewiesen [Oesterr. Bot. Z. 12: 136.], 1863 erstmals der Eingang von Herbarbelegen, die von ihm gesammelt wurden. [Oesterr. Bot. Z. 13: 103.] Abbildungen ![]() Abb. 1: Vermutlich eigenhändige Scheda von C. v. Hepperger. [Ausschnitt aus Quelle: WU 0071191; Urheber: Herbarium WU; Lizenz: CC BY 4.0] ![]() Abb. 2: Vorgedruckte Scheda zur Flora von Tirol aus dem Herbarium C. v. Hepperger mit vermutlich eigenhändigen Eintragungen (1855). [Ausschnitt aus Quelle: WU 0043811; Urheber: Herbarium WU; Lizenz: CC BY 4.0] Autor dieses Biogramms: Christof Nikolaus SchröderQuellen in chronologischer Sortierung Anonymus (1862): Verzeichnis der in Oesterreich lebenden Botaniker. — Oesterr. Bot. Z 12: 396–403. ♦ Dalla Torre & Sarnthein (1900): Flora der gefürsteten Grafschaft Tirol [...], I. Band: Literatur, Autoren, Herausgeber von Exsicc. und Sammler, 110. ♦ Überegger (2002): Familienarchiv Hepperger zu Tirschtenberg und Hoffensthal [Findbuch Südtiroler Landesarchiv], VII. ♦ Südtiroler Sparkasse (2015): Geschäftsbericht 2014. ♦ Schedæ HEID 742381, 742546 & 742547. ♦ Eigene Recherchen.![]() Die originären Texte dieses Biogramms sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Bezüglich anderer Elemente (z.B. Bilder) können andere Regelungen gelten, die möglicherweise Rechte Dritter betreffen.
Datensatz erzeugt: 2022-01-19 12:02:39 • letzte Änderung: 2022-10-17 19:14:43
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