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Kryptogamen-Tauschvereingegründet 1857 in Gießen belegte Namensformen der Institution: ‹Cryptogamen-Tauschverein› Geschichtlicher Abriss In der Flora [40: 367–368] veröffentlicht Privatdozent Julius Rossmann (1831–1866) eine «Einladung zu einem Kryptogamen-Tauschvereine», in welcher er seine Beweggründe darstellt, die Vorteile einer solchen Anstalt sowie die Bedingungen der Teilnahme. Es ist dies der erste Aufruf zur Gründung einer Tauschorganisation für Kryptogamen. Es ist nur eine einzige Spur von Aktivitäten zu finden. In einem Beitrag über das Spaltzahnmoos Fissidens bloxami Wilson [in Flora 41, 27: [425]–426.] schreibt Reinhard Graf zu Solms-Laubach: «Schon im Monat März 1857 war ich so glücklich, dieses niedliche Moos an zwei Standorten bei Braunfels im Lahnthal und an einem dritten bei Laubach in Oberhessen aufzufinden und einige Exemplare davon dem Kryptogamen-Tauschverein des Herrn Dr. Rossmann einsenden zu können.» [Unterstreichung CNS] Demnach haben Tauschaktivitäten stattgefunden, sonst hätte Solms-Laubach sicherlich angemerkt, dass es trotz seiner Einsendung nicht zu aktivem Tausch gekommen sei.Orte mit Bezug zur Institution
erfasste Mitglieder • Georg Wilhelm Julius Rossmann – Id 400830Autor dieses Biogramms: Christof Nikolaus SchröderQuellen in chronologischer Sortierung Rossmann (1857): Einladung zu einem Kryptogamen-Tauschvereine. — Flora 40, 23: 367–368. ♦ Robin (2004): Éléments pour une histoire culturelle de la botanique moderne, 57. — ARIHS 54, 153: [49]–71.![]() Die originären Texte dieses Biogramms sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Bezüglich anderer Elemente (z.B. Bilder) können andere Regelungen gelten, die möglicherweise Rechte Dritter betreffen.
Datensatz erzeugt: 2026-06-13 15:43:19 • letzte Änderung: 2026-06-13 15:43:19
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